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Sonnenschutz

Strahlender Sonnenschein

UV-Strahlung
Foto: fotolia.com/Ludovic LAN
Die Sonne hat ihre Schattenseite: Ihre UV-Strahlung kann Hautkrebs verursachen. Doch es gibt viele Möglichkeiten, sich vor der schädlichen Strahlung zu schützen.
Die wärmende Sonne tut unserem Gemüt gut. Unserer Haut kann sie allerdings durch die ultraviolette Strahlung schaden. Deshalb muss insbesondere die empfindliche Kinderhaut davor geschützt werden. Denn die Haut vergisst nichts. Ein Sonnenbrand vor dem 12. Lebensjahr erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, um ein Vielfaches.

TOP geschützt mit dem TOP-Prinzip

Das Arbeitsschutzgesetz gibt vor, dass Gefahren immer direkt an der Quelle zu beseitigen oder zu entschärfen sind. Wenn dies nicht möglich ist, gibt es eine Maßnahmenhierarchie - das sogenannte TOP-Prinzip.

Wichtig: Der Träger ist für die Sicherheit und Gesundheit der Kinder und Kita-Beschäftigten verantwortlich. Somit hat er dafür Sorge zu tragen, dass bei der zu erstellenden Gefährdungsbeurteilung auch die Sonnenschutzmaßnahmen geprüft werden.

1. Technische Maßnahmen

In jeder Kita sollte es die Möglichkeit geben, im Schatten zu spielen bzw. sich dort aufzuhalten. Wenn große Schatten spendende Bäume oder Kletterpflanzen fehlen, gehören zu den technischen Maßnahmen die Installation von Sonnensegeln, Sonnenschirmen oder Markisen.

2. Organisatorische Maßnahmen

Der Tagesablauf in der Kita ist so zu organisieren, dass sich die Kinder bei Sonnenschein möglichst nur vormittags bis 11 Uhr und dann erst wieder ab circa 15 Uhr draußen aufhalten.

3. Persönliche Maßnahmen

Wer sich draußen in der Sonne aufhält, sollte luftige, aber engmaschige, möglichst dunkle Kleidung anziehen, die viel vom Körper bedeckt. Außerdem Kopfbedeckung mit Nacken- und Ohrenschutz sowie Sonnenbrille mit CE-Zeichen nicht vergessen. Unbedeckte Körperstellen großzügig mit Sonnencreme (mind. LSF 30) eincremen. „Sonnencreme sollte gerade bei der empfindlichen Kinderhaut aber nur als letzte Wahl genutzt werden für unbedeckte Körperstellen wie Hände, Gesicht und nackte Füße“, so der Präventionsexperte Gerald Wanka von der DGUV.
Tipp: Wer beim Bundesamt für Strahlenschutz unter www.bfs.de den kostenlosen UV-Newsletter bestellt, wird in den Monaten April bis September automatisch über die aktuellen UV-Index-Prognosen informiert.

Studie: GENESIS-UV
UV-Strahlung: Ein Thema für die Kita?

Um die Frage zu klären, inwiefern Erzieherinnen und Erzieher berufsbedingt von der schädlichen UV-Strahlung betroffen sind, führt das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) in Zusammenarbeit mit dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover (GUVH) seit 2014 Messungen an Kita-Beschäftigten im Rahmen der Studie „GENESIS-UV“ (GENeration and Extraction System for Individual expoSure) durch. „Natürlich sind Erzieherinnen und Erzieher der UV-Strahlung bei der Arbeit nicht so stark ausgesetzt wie zum Beispiel Bauarbeiter. Aber zu vernachlässigen ist die Sonneneinstrahlung auch bei dieser Berufsgruppe nicht“, so Dr. Marc Wittlich vom IFA. Interessant: Mitarbeitende in Krippen bekommen deutlich weniger UV-Strahlung ab als ihre Kolleginnen und Kollegen im Kindergarten. Weitere Infos zur Studie können im Internet unter www.dguv.de/genesis abgerufen werden.

Dr. Marc Wittlich, IFA
Natalie Peine, Redaktion DGUV Kinder, Kinder « zurück zur Übersicht

Umgang mit Zeckenstichen

Beim Umgang mit Zeckenstichen herrscht in vielen Kindertageseinrichtungen und Schulen häufig Unsicherheit.

Die Information der DGUV "Zeckenstich - Was tun?" finden Sie hier

Eine Kopiervorlage zum Thema: Zeckenentfernung finden Sie hier
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Broschüren und Themenhefte

| Bild: Themenheft Arbeitsorganisation | Hier finden Sie Broschüren und Themenhefte zur Sicherheit und Gesundheit in Kitas. Neben den regulären Ausgaben werden Themen darin monothematisch aufbereitet. Sie geben praktische Tipps und Anregungen für den Alltag.

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